Schmalkalden

Historische Fachwerkstadt

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Schmalkalden - Fachwerk und Reformation

Auf der Sonnenseite des Thüringer Waldes gelegen, ist das romantische Fachwerkstädtchen Reiseziel für Natur-, Geschichts- und Kunstfreunde. Die Gründung des Schmalkaldischen Bundes und Luthers Schmalkaldische Artikel erinnern an die Reformationszeit, als die Stadt im Mittelpunkt europäischer Politik stand. Schloss Wilhelmsburg gehört zu den bedeutendsten Denkmalen der Renaissance-Baukunst Deutschlands mit originalen Wandmalereien, Stuckaturen, Sammlungen und der Holzpfeifen-Orgel - eines der ältesten noch spielbaren Instrumente in Europa. Schmalkalden ist Fachhochschulstadt und Heimatstadt des Biathlon-Weltmeisters und Olympiasiegers Sven Fischer.

Die Thüringer Landesgartenschau wird Schmalkalden im Jahr 2015 in einen herrlichen Garten verwandeln. Schon heute laden wir Sie ein zur Gartenzeitreise, eine Reise durch Zeit und Raum.

Highlights / Sehenswertes

Historische Altstadt - Fachwerkromantik

Liebevoll restauriert, mit reicher Bausubstanz aus dem 14.-18. Jh. zählt sie zu den wertvollsten Zeugnissen mitteleuropäischen Städtebaus. Authentische Stätten der Thüringer und Hessischen Landgrafen, der Hl. Elisabeth und des Reformators Luther sind hier erlebbar.

Stadtkirche St. Georg

Der die Altstadt beherrschende, zwischen 1437 und 1509 errichtete Bau gehört zu den schönsten gotischen Hallenkirchen Thüringens.1537 predigten hier die namhaftesten protestantischen Theologen, darunter Dr. Martin Luther.

Rathaus

Der mittlere Bau gehört zu den fünf noch erhaltenen „Steinernen Kemenaten“ und war 1530 Gründungs- und bis 1543 wichtigste Beratungsstätte des Schmalkaldischen Bundes. Die Rathausvorhalle schmücken die Wappen der Bundesmitglieder, ein Wandbild, das Schmalkalden im 16. Jh. zeigt, und die Lutherbüste von Wieland Förster.

Lutherhaus

In dem um 1520 errichteten Fachwerkhaus wohnte Dr. Martin Luther vom 7. bis 26. Februar 1537 wärend der bedeutendsten Tagung des Schmalkaldischen Bundes. Er veröffentlichte seine berühmten Schmalkaldischen Artikel, die als Glaubensbekenntnis der ev.-luth. Kirche ihren Weg in die Welt nahmen.

Hessenhof

Der einstige Amtssitz der Landgrafen von Thüringen, ab 1360 der Landgrafen von Hessen, diente während der Tagung des Schmalkaldischen Bundes von 1537 als Verhandlungsstätte der protestantischen Theologen. Im Jahre 1227 nahm hier die später heilig gesprochene Elisabeth v. Thüringen Abschied von Landgraf Ludwig IV. Mit der Darstellung der Iwein - Sage, sie gehört zu den ältesten profanen Wandmalereien Mitteleuropas, zählt der Hessenhof zu den wertvollsten Baudenkmälern Thüringens

Schloss Wilhelmsburg

Das Kunst- und Kulturdenkmal der Renaissance, 1585-90 als Nebenresidenz der hessischen Landgrafen errichtet, überrascht in seinen Festsälen und Gemächern mit originalen Wandmalereien und Stuckaturen. Eine Dauerausstellung stellt die Zeit der Renaissance und Reformation in Europa sowie das höfische Leben im 16.Jh. in den Mittelpunkt.

Schlosskirche

In der Schlosskirche von Schloss Wilhelmsburg, einer sehr lichten und farbenfreudigen Predigtkirche, sind Altar, Kanzel und Orgel in einer Achse übereinander angeordnet. Die wertvolle Holzpfeifenorgel gehört zu den ältesten noch bespielbaren in Europa – international bekannte Organisten geben sich hier alljährlich die Ehre.

Iwein, Ritter der Tafelrunde – eine Zeitreise an König Artus Hof

Die ältesten profanen Wandmalereien nördlich der Alpen ( 1225/30) nach dem Versepos „IWEIN“ des Hartmann von Aue sind ein literaturhistorisch wertvoller Schatz. Eine 1:1 Raumkopie und eine außergewöhnliche 3D-Animation lassen die Sagenwelt des Ritters Iwein auferstehen.

Besucherbergwerk Finstertal

Bis 1934 wurde hier Eisen- und Braunstein abgebaut. Auf 350 Metern erschlossenem Grubengelände sind geologische Aufschlüsse, einmalig bunt fluoreszierende Mineralien und das Arbeitsgerät der Bergleute im Wandel der Zeit zu sehen.

Technisches Museum und historischer Holzkohlehochofen „Neue Hütte“

Es ist eines der letzten Zeugnisse dieser Art in Europa zur Gewinnung von Eisenerz auf Holzkohlenbasis mit Ausstellung zur Geschichte und Technik der Hütte, Bergbau, Verhüttung und Eisenhandwerk sowie einer funktionstüchtigen Holzbohrer- und Nagelschmiede, der Rekonstruktion von Wasserzufuhr, Wasserrad und Turbinenanlage.

Erlebnisbahnhof

Hier kann man anspruchsvolle und bestaunenswerte Experimente für Erwachsene und Kinder erleben; sehend, tastend, hörend oder gar schmeckend die Sinne trainieren; mutig den Dunkelparcours entdecken und ein ganz besonderes Geschmackserlebnis im Dunkelcafé genießen.

Mommelstein-Radweg

Der 33 km lange Radweg führt entlang einer ehem. Gebirgsbahnstrecke mit Eisenbahntunnel und über ein Viadukt. Er ist die ideale Verbindung zwischen den Fernradwegen Rennsteig und Werra und dem Radwegenetz der Rhön.

Altstadt Schmalkalden
Altstadt Schmalkalden

Information

Tourist-Information Schmalkalden

Auer Gasse 6-8
98574 Schmalkalden
Deutschland

 

Tel. +49 (0) 36 83 / 60 97 58 0
Fax +49 (0) 36 83 / 60 97 58 21

 

Email: info@schmalkalden.de
Web: www.schmalkalden.de

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